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Das Magazin - Literatur
Mitten aus...
...Dublin

VON HANS-CHRISTIAN OESER

Der Fahrgast, der die Küstenschnellbahn besteigt, um in die Innenstadt Dublins zu gelangen, hat dieQual der Wahl: Naturschönes und Kunstschönes wetteifern um seine Aufmerksamkeit. Eben noch schaute er über die spiegelglatte Fläche der Irischen See, da fällt sein Blick auf das Poster «Poetry inMotion», eine Initiative, die den Berufstätigen die tägliche Pendelstrecke mit lyrischen Kostproben versüßen soll.
Heute hängt hier Robert Frosts kunstvoll komponierteTerzine über Nacht und Zeit und Einsamkeit: «I have been one acquainted with thenight. / I have walked out inrain– and back in rain. / I have outwalked the furthest city light.» Die halbstündige Fahrt reicht aus, um das Gedicht auswendig zulernen,und in  ... mehr
Literatur im Kino
Von Schweinen und Menschen

Die Zeichentrick-Verfilmung heitert George Orwells «Farm der Tiere» etwas auf, bleibt aber im besten Sinne ein Lehrstück.

George Orwells «Animal Farm» endet pessimistisch: Die neuen Unterdrücker unterscheiden sich nicht von den alten, Mensch und Schwein sind nichtmehr auseinanderzuhalten. Inspiriert von Orwells Erfahrungen im spanischen Bürgerkrieg entstand diese Parabel, für die der Autor nur mit Mühe einen englischen Verleger fand und die – vielleicht ... mehr
Was liest...
2009-0708-09_wasliest
Antje Rávic Strubel
Antje Rávic Strubel, 1974 in Potsdam geboren, studierte nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin in Potsdam und New York Literaturwissenschaft, Psychologie und Amerikanistik. Für ihre Prosa wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen der Roman «Kältere Schichten der Luft» (2007) und die «Gebrauchsanweisung für Schweden» (2008). Sie lebt als freie Autorin in Potsdam.

Manche Gespräche beginnen tatsächlich noch so. Am Kreuzberger Ufer, als die Admiralsbrücke in der letzten Sonne lag, saß ich in einer beliebten Pizzeria ... mehr

Hörbücher
Zwei Waldgänger, ein Elendspoet

Mit Martin Heidegger, Knut Hamsun und Adalbert Stifter im Schwarzwald

In der Nähe von Todtnauberg im Schwarzwald liegt die schlichte Hütte Martin Heideggers. In ihre Nähe führt ein «Martin Heidegger- Weg», auf dem der Wanderer nach einiger Zeit an drei merkwürdig schwebenden Sitzkabinen vorbeikommt, die man als Gestelle bezeichnen könnte,wüssteman nicht umdie problematische Bedeutung des Wortes «Gestell» in der Spätphilosophie des Meisters.
Von hier, so belehrt uns ein Schild, ließe sich sowohl der Blick auf die schönen Horizontlinien der Berge genießen, möglich sei aber auch der konzentrierte Blick ... mehr

Aktuell bei kultiversum.de


«Natürlich ist mir Jesus nahe»
Erst sprach der krebskranke Regisseur Christoph Schlingensief in ein Diktiergerät, dann wurde da­raus ein Tagebuch. ...
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Zurückkommen ist Erschütterung
Vor 30 Jahren stand Reinhold Messner erstmals alleine auf dem Mount Everest. Ein Gespräch über Höhen und Tiefen. ...
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Das Medium ist nicht die Message
Der Science Fiction-Autor Ray Bradbury wird heute 90 Jahre. Sein Klassiker «Fahrenheit 421» erschien gerade als Comic. ...
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Höchste Diskretion
Als man «dafür» noch keine Worte hatte: Der Schweizer Alain Claude Sulzer erzählt virtuos von einer unmöglichen Liebe. ...
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Das Gift der Frau Gottfried
Die Graphic Novel «Gift» von Peer Meter und Barbara Yelin erzählt von der wohl prominentesten deutschen Giftmörderin. ...
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Der Sprechsteller liest Schau
Keiner kann Jandl so interpretieren wie Jandl: Zwei Mitschnitte von Ernst Jandls Frankfurter Poetikvorlesungen 1984/85. ...
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